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In Nordrhein-Westfalen ist das wegen der Schweinepest eingerichtete Beobachtungsgebiet aufgehoben worden. Seit Freitag können Schweine aus dieser Zehn-Kilometer-Zone wieder innerhalb der drei Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf und Münster gehandelt werden, nicht aber darüber hinaus. Wie das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf weiter mitteilt, besteht der Sperrbezirk (Drei-Kilometer-Zone) zunächst weiter. Am heutigen Dienstag beginnen die Veterinärbehörden hier mit den Aufhebungsuntersuchungen in den Beständen und werden noch einmal etwa 2.600 Blutproben untersuchen. Eine Aufhebung kann dann gegen Ende nächster Woche erfolgen.

Die von der EU-Kommission verhängten Auflagen sind davon unberührt und gelten bis zum 15. Mai weiter. Sie sehen vor, dass Schweine in Nordrhein-Westfalen nur nach vorheriger tierärztlicher Untersuchung transportiert werden dürfen, wenn mindestens 45 Tage keine neuen Tiere in den Bestand eingestellt worden sind (45 Tage-Residenz). Aus den Regierungsbezirken Köln und Detmold darf inzwischen wieder deutschlandweit gehandelt werden. (ED)

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