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In Kasachstan sind im laufenden Jahr Maßnahmen zur Bekämpfung von Heuschrecken auf einer Gesamtfläche von knapp 7,7 Mio. ha durchgeführt worden. Dies ist ein sechsmal so großes Areal wie 1999. Damit sei die Gefahr eines erheblichen Schadens für die Volkswirtschaft vorerst abgewendet worden, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident des Landes, Danijal Achmetow, auf einer Pressekonferenz in Astana. Allerdings solle die Schädlingsbekämpfung noch drei bis vier Jahre intensiv fortgesetzt werden. Ein entsprechendes staatliches Programm sei in Vorbereitung. Neben der Bereitstellung eigener Haushaltsmittel führe die kasachische Regierung derzeit Verhandlungen mit der Asiatischen Entwicklungsbank (AsDB) Verhandlungen. Dabei geht es um ein langfristiges Darlehen in Höhe von 15, 6 Mio. US-$. Nach offiziellen Angaben wurden in Kasachstan in der diesjährigen Saison landwirtschaftliche Kulturen auf einer Gesamtfläche von etwa 12 Mio. ha von Heuschrecken befallen gegenüber 11 Mio. ha im vergangenen Jahr. (pom)
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