EU-Schweinepreise

Lebendangebot im Süden schwindet

In Spanien setzt sich der saisonal bedingte Preisanstieg mit einem leichten Notierungsanstieg von korrigierten 1,6 Cent weiter fort, berichten die Marktexperten der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). Spaniens Position an erster Stelle im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden Länder sei somit weiter unangefochten.

Insgesamt sorge die Hitzewelle in Südeuropa für ein rückläufiges Schlachtschweineangebot, während die Sommerurlauber den Schweinefleischverzehr in den südlicheren Gefilden ankurbelten. Auch in Mittel- und Nordeuropa werde von einem überschaubaren Lebendangebot berichtet, das mit einem eher ruhigen Fleischmarkt im Gleichgewicht sei.

Tendenz für den deutschen Markt

Die Situation am hiesigen Schlachtschweinemarkt habe sich gegenüber dem Wochenende nicht verändert, so die ISN. Die Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen sei nach wie vor rege und ungebrochen. Auch der Umfang des Lebendangebotes habe sich nicht verändert. Es bleibe übersichtlich. Die weitere Preisentwicklung dürfte daher mindestens stabil sein, so die Martkkenner. (mrs)



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