Preisentwicklung

Lebensmittel werden teurer

Damit hat sich Anstieg der Preise für Nahrungsmittel in Deutschland im Vormonat wieder etwas beschleunigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, verteuerten sich Lebensmittel im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 3,0 Prozent; im Juli war ein Anstieg von 2,7 Prozent und im Juni von 2,8 Prozent verzeichnet worden. Die Teuerungsrate für Nahrungsmittel lag damit erneut deutlich über der für alle Waren und Dienstleistungen, die das Destatis für August mit 1,8 Prozent bezifferte.

Molkereiprodukte ziehen an

Preistreiber sind erneut die Speisefette- und -öle, die im Berichtsmonat laut Angaben der Statistiker mit 28,1 Prozent die stärkste Teuerungsrate aufwiesen. Maßgeblich dafür war insbesondere das Preisanstieg bei Butter von 59,7 Prozent. Darin ist die  jüngste Anhebung für das Päckchen im Lebensmittelhandel auf 1,99 € im niedrigsten Preissegment noch nicht enthalten. Deutlich mehr Geld - im Schnitt 14,3 Prozent - mussten die Konsumenten aber auch für andere Molkereiprodukte ausgeben. Dabei verteuerten sich Sahne um 34 Prozent und Trinkmilch um fast 30 Prozent.

Bei Fleisch und Fleischwaren waren es im Mittel 2,6 Prozent, die Verbraucher mehr auf die Ladentheke legen mussten. Moderater stiegen die Preise binnen Jahresfrist bei Obst mit 0,5 Prozent sowie bei Brot und Getreideerzeugnissen mit 0,4 Prozent. Zucker, Marmelade und andere Süßwaren verteuerten sich im Mittel nur minimal um 0,2 Prozent.

Gemüse ist billiger zu haben

Günstiger als im Vorjahresmonat wurde nach Angaben von Destatis nur Gemüse angeboten, und zwar um durchschnittlich 4,5 Prozent. Am deutlichsten waren die Preisabschläge bei Gurken (23 Prozent) und Kartoffeln (14 Prozent). (mrs)
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