Lebensmittelindustrie auf Krisenfälle vorbereitet


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Wenn es um Produktkontaminationen oder Warenrückrufe geht, sind die meisten Lebensmittelunternehmen inzwischen beser gerüstet als noch vor zwei Jahren. Dabei setzen die Hersteller vor allem auf Qualitätssicherungssysteme, wie eine aktuelle Umfrage der AFC Managment Consulting GmbH, Bonn, ergeben hat. Von den 155 befragten Unternhene arbeiten 94 Prozent nach HACCP (Hazard Analysis andd Critical Control Point), 77 Prozent nach IFS (International Fodd Standard, 44 Prozent nach ISO9000 und nur 18 Prozent nach dem QS-System (Qualität und Sicherheit GmbH). 90 Prozent der Unternehmen sind überzeugt, alle Inhaltsstoffe ihrer Produkte identifizieren zu können und knapp die Hälfte geht davon aus, einen Warenrückruf innerhalb weniger Stunden durchführen zu können.Dies ist laut AFC eine deutliche Verbesserung, 2005 sei dies noch nicht einmal innerhalb eines Tages möglich gewesen.

In punkto Krisenmanagement gibt es dennoch einiges zu verbessern. Zwar verfügen fast alle Unternehmen über ein Krisenmanagementsystem, aber nur 20 Prozent haben konkrete Verfahrensanweisungen oder Checklisten für die Krisenstabsmitarbeiter erarbeitet. Hier sieht die AFC noch Nachholbedarf. (AW)

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