Der Bundesrat stimmt dem Verbraucherinformationsgesetz zu. Lebens- und Futtermittelunternehmen müssen ab Herbst mehr Informationen heraus geben.
Der Bundesrat hat das Verbraucherinformationsgesetz am vergangenen Freitag gebilligt. Es enthält vor allem Verschärfungen bei der Veröffentlichung von amtlichen Kontrollergebnissen der Lebensmittelüberwachung. Die Berufung auf Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse wird damit künftig schwieriger. Die Novelle ist eine der Konsequenzen aus der Dioxin-Krise im vergangenen Jahr. Das Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt. Es kann nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums (BMELV) voraussichtlich zum 1. September in Kraft treten. (sta)
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