Bei Eigenkontrollen von Legehennen in einer Freilandhaltung im Landkreis Emsland ist die milde Form der Vogelgrippe (Typ H7) festgestellt worden. Betroffen sind rund 34.500 Legehennen, die nun getötet werden müssen, teilte das niedersächsische Agrarministerium gestern mit.

Wie bei den drei Fällen in Putenbeständen im Landkreis Osnabrück sind Maßnahmen für ein niedrig pathogenes Influenza-Geschehen eingeleitet worden. Demnach wurde ein Sperrgebiet von 1 km um den Ausbruchsbetrieb errichtet, in dem kein Geflügel transportiert werden darf. In diesem Sperrgebiet befindet sich eine weitere Geflügelhaltung mit rund 10.000 Tieren.

Gibt es 21 Tage nach Reinigung und Desinfektion des Betriebes keinen neuen Fall, können diese Maßnahmen wieder aufgehoben werden. Derzeit werden  Ermittlungen durchgeführt, um die Ursache sowie Kontaktbetriebe festzustellen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand gibt es keine Kontakte zum Vogelgrippe-Geschehen im Landkreis Osnabrück, so das Ministerium. (sch)
stats