Lemken optimiert Fertigung


Der Landmaschinenhersteller Lemken hat in den vergangenen beiden Jahren kräftig investiert. Herzstück ist die neue Lackieranlage am Standort Alpen.
Insgesamt 32 Mio. € sind seit 2008 in die deutschen Produktionsstandorte des niederrheinischen Familienunternehmens geflossen. Etwa 10 Mio.€ davon entfielen auf die Lackierung, mit der die Landmaschinen von Lemken jetzt ihr typisches Blau erhalten. "Beste Lackqualität und zugleich hoher Umweltstandard standen bei dieser Investion im Vordergrund", erläuterte Lemken-Geschäftsführer Dr. Franz-Georg von Busse am Mittwoch vor Journalisten in Alpen.

Mit dem Einsatz der Anlage hat Lemken auch seine Fertigungsabläufe effektiver gestaltet. "Vorher wurden die Komponenten erst montiert und anschließend lackiert, jetzt ist es umgekehrt", so von Busse. Nahezu alle Arbeitsplätze im Werk seien neu ausgerichtet worden. Lemken erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 214 Mio. €. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Minus von 15 Prozent.(Sz)
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