Lemken wächst zweistellig

Für den Landtechnikspezialisten Lemken ist die abgelaufene Geschäftssaison erfolgreich verlaufen. Die Firma aus Alpen plant umfangreiche Investitionen.

Mit einem Umsatzzuwachs von 20 Prozent überschreitet Lemken 2012 erstmals die Marke von 300 Mio. €. „Vor allem die guten Preise für Agrarerzeugnisse sorgen für eine positive Stimmung bei den Landwirten, die sich durch Investitionen in moderne Landtechnik weiter professionalisieren", so Geschäftsführer Dr. Franz-Georg von Busse. Die hohe Auslastung zu Beginn 2013 deutet nach Angaben des Unternehmens auf einen „erneut guten Geschäftsverlauf" hin.

Die erfreulichen Zahlen 2012 resultierten aus Umsatzsteigerungen in fast allen Vertriebsgebieten. Im deutschen Heimatmarkt seien die Umsatzerlöse um 14 Prozent geklettert. Auch in Frankreich, dem größten Auslandsmarkt, wuchsen die Geschäfte erfreulich, betont Lemken. In Südafrika, Kanada oder China, wo unlängst Vertriebsstrukturen aufgebaut wurden, seien „sehr gute" Zuwächse zu verzeichnen. Insgesamt stieg der Exportanteil auf zuletzt 73 (2011: 69) Prozent.

Auf reges Kaufinteresse stießen im abgelaufenen Geschäftsjahr laut Lemken praktisch alle Produktgruppen. Besonders erfreulich sei der Anstieg bei Pflügen sowie Drillmaschinen gewesen. Insgesamt wurden knapp 15.000 Geräte an den deutschen Standorten Alpen, Föhren und Meppen hergestellt.

In den kommenden fünf Jahren plant das Familienunternehmen neue Werkshallen sowie Produktions- und Versorgungsanlagen für mehr als 50 Mio. €. Vor allem am Standort Alpen seien Erweiterungsmaßnahmen vorgesehen, um die Kapazitäten in der Fertigung und Montage „erheblich" auszuweiten. Mitte 2013 solle dort mit dem Bau des neuen Entwicklungswerks begonnen werden, in dem auch eine Versuchshalle untergebracht sein wird, heißt es in Alpen. (Sz)
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