Licht hemmt Wachstum von Schimmelpilzen

Das Wachstum von Schimmelpilzen und damit auch die Bildung von Pilzgiften wie Mykotoxinen wird durch Licht beeinflusst. Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) in Karlsruhe haben herausgefunden, dass Schimmelpilze der Gattung Penicillium, die geerntetes Getreide, Trauben oder auch Südfrüchte befallen, nachts mehr Giftstoffe produzieren als tagsüber. So wird das Pilzgift Ochratoxin bei hellem Licht bis zu einem gewissen Grade abgebaut. Dies eröffnet nach Ansicht der Wissenschaftler neue Möglichkeiten, das Wachstum von Ochratoxin-bildenden Pilzen auf Lebensmitteln zu kontrollieren. Welche Wellenlängen des Lichts am effektivsten die Toxinproduktion hemmen, will das MRI nun weiter untersuchen. (AW) 
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