Um einen Überblick zu haben, wann Ausgaben fällig werden und deshalb Einnahmen kommen müssen, können Ackerbauern einen Excel-basierten Liquiditätsplan von Möller Agrarmarketing nutzen. Dieser umfasst folgende Kriterien:

1. Einnahmen: Schätzung von Erntemenge und –preis zur Orientierung Je nach Sicherheitsbedürfnis und Risikobereitschaft können Landwirte Teilmengen vor dem Drusch preislich fixieren. Dies sichert Liquidität, sollte der Preis unverhofft fallen.

2. Liquiditätsplan mit Kontostand: Nun gilt es, die notwendigen Ausgaben für Pacht, Betriebsmittel oder Kapitaldienst zu integrieren. Hier können sich Landwirte an den Werten der Vergangenheit orientieren, sollten aber erwartete Preisänderungen bei Dünger und anderen Betriebsmitteln berücksichtigen.

Ein Beispielbetrieb mit 500 ha Ackerland hat noch 300 t Gerste, 800 t Weizen und 100 t Raps unverkauft. Wenn dieser auf steigende Preise spekuliert, muss er wissen, dass sein Konto im Mai mit über 100.000,- € im Minus ist. Durch die erwarteten Kauferlöse von 14,50 für Gerste, 15,50 für Weizen und 35,50 €/dt für Raps wäre das Konto Ende Juni aber wieder mit über 15.000,- € im Plus. Durch Änderung der Preise sieht der Landwirt umgehend, wie sich dies auf die Liquidität auswirkt.

Auf Wunsch erhalten Interessenten von Möller Agrarmarketing eine kostenfreie Testversion bis 30. Juni 2016. (az)
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