Die Unternehmen Monsanto und Du Pont haben vereinbart, gegenseitige rechtliche Ansprüche an gentechnisch verändertem (GV-) Saatgut fallen zu lassen. Dies berichtet Agra Europe London. Die Vereinbarung betrifft auch die rund 1 Mrd. US-$, die Du Pont, laut einem Urteil vom August 2012, an Monsanto zahlen sollte. Im Rahmen der Vereinbarung wird Du Pont 1,75 Mrd. US-$ Lizenzzahlungen an Monsanto zahlen und im Gegenzug den Zugang zu Technologien für die Samenentwicklung erhalten.

„Dieser Technologie-Austausch hilft beiden Unternehmen, um Landwirten bessere Lösungen bieten zu können“ sagt Paul E. Shickler, Präsident von Du Pont. Brett Begemann, CEO von Monsanto, sagte: "Zwei führende Unternehmen in der Branche tun sich zusammen, um die Arbeit an Innovationen langfristig voranzutreiben." Nach Bekanntgabe der Vereinbarung steigen die Aktien von Monsanto um 4,4, Prozent, während diese von Du Pont um 0,3 Prozent fielen. (az)
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