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Auf eine Lockerung des EU-weiten Verfütterungsverbots für Tiermehl drängt der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA). In einem jetzt an die EU-Kommission überreichten Bericht erläutert der EWSA, es gebe keine Beweise dafür, dass die Verfütterung von Schweinemehl an Hühner beziehungsweise von Geflügelmehl an Schweine eine Gefahr für den Menschen darstelle. Allerdings sollten Tests entwickelt werden, mit denen tierisches Protein in Fleisch sicher entdeckt werden kann; so könne sichergestellt werden, dass bei der Fütterung der Tiere das richtige Fleischmehl verwendet worden sei, berichtete die BBC am Freitag.

Der EWSA fordere die EU dazu auf, die Forschung bezüglich möglicher Gefahren durch die Verfütterung tierischer Schlachtabfälle zu beschleunigen. Als Grund für ihr Anliegen führt der EWSA an, dass die Landwirtschaft wegen des Verfütterungsverbots "eine Hauptquelle für Protein für Futtermittel verloren hat". In der Folge seien "die Preise für pflanzliches Protein in die Höhe geschossen", was den Landwirten finanziell zu schaffen mache. (Wo)

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