Insolvenzverfahren

Lutz weckt Interesse in der Fleischbranche

Am 1. Juli hatte das Amtsgericht Augsburg die Insolvenzverfahren über die verschiedenen Gesellschaften des Fleischwarenherstellers aus Landsberg eröffnet. Die Geschäftsbetriebe an den fünf Produktionsstandorten und zehn Verkaufsstellen laufen weiter.

Die Insolvenzverwalter hatten bereits im Insolvenzantragsverfahren mit der Investorensuche begonnen. Den Prozess leitet das Beratungsunternehmen Ebner Stolz. Inzwischen liegen laut Hänel für die Gesamtgruppe ebenso wie für alle Einzelstandorte Angebote nationaler und internationaler Interessenten vor. „Aufgrund der großen Resonanz sind wir sehr zuversichtlich, dass wir den vorgesehenen Zeitplan einhalten und die Gruppe beziehungsweise die einzelnen Unternehmen bis Ende Juli verkaufen können“, teilt der Insolvenzverwalter mit. Aktuell steckt der Verkaufsprozess in der zweiten Phase, in dem die Interessenten die ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen prüfen, bevor sie verbindliche Angebote abgeben.

Die erste Gläubigerversammlung findet am 28. September 2017 statt. Bis dahin will Hänel gemeinsam mit den Gläubigerausschüssen eine Lösung herbeigeführt haben. (afz)
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