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Auch Luxemburg will nun den Anbau des gentechnisch veränderten (GV-)Mais Mon810 verbieten und sich auf die so genannte "Safe-Guard"-Klausel berufen. Es gebe neue Erkenntnisse, dass der GV-Mais nicht völlig unschädlich und seine Langfristfolgen noch nicht ausreichend erforscht seien. Damit wäre das kleine Land der fünfte EU-Mitgliedstaat mit einem Anbauverbot für gentechnisch veränderte Organismen (GVO), berichtet Agra Europe London. Gute Chancen rechnet sich Luxemburg aus, da die EU-Umweltminister Anfang März die Anbauverbote von Österreich und Ungarn gedeckt haben.

Auch in Deutschland wird es wohl bald wieder um dieses Thema gehen. Morgen reicht Monsanto seinen Monitoring-Bericht im Bundeslandwirtschaftsministerium ein. Dieser soll die Grundlage für die Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner sein, ob der Anbau von GV-Mais in Deutschland gekippt wird oder nicht. (AW)

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