MAI wächst besonders in Asien


Der Generika-Anbieter Makhteshim Agan Ind. (MAI), Tel Aviv, setzt im Pflanzenschutz mehr um. In Europa bremst die Währung das Wachstum.

Mit rund 1,6 Mrd. US-$ war der Umsatz im 1. Halbjahr 2012 um 7 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, berichtet das israelische Unternehmen. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) ist im Jahresvergleich sogar um 14 Prozent gestiegen. Wegen einer deutlich höheren Steuerbelastung ist der Nettogewinn dagegen um 4 Prozent auf 131 Mio. US-$ im 1. Halbjahr 2012 gesunken.

Nach Regionen hat sich im Vergleich der Halbjahre der Raum Asien-Pazifik mit der größten Dynamik entwickelt. Es folgen Lateinamerika und Nordamerika. Im für MAI größten Absatzmarkt Europa war das Umsatzwachstum nach einem starken Auftakt im 1. Quartal von April bis Juni gebremst. Das Unternehmen kommentiert, dass dieser Effekt überwiegend auf dem schwachen Eurokurs beruhe. Der Mengenabsatz vor allem in Nordeuropa habe deutlich zugelegt.

MAI ist am globalen Pflanzenschutzmarkt mit einem Umsatz von rund 2,7 Mrd. US-$ im Jahr 2011 größter Anbieter von Generika. Seit Herbst 2011 hält der chinesische Konzern ChemChina die Mehrheit an dem israelischen Unternehmen. In dieser Zusammenarbeit soll die Position am asiatischen Markt gestärkt werden. Deutsches Tochterunternehmen ist die Feinchemie Schwebda GmbH (FCS) in Köln. (db)
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