MKS-Bekämpfung effektiver gestalten

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In Großbritannien lägen wegen der Maul- und Klauenseuche getötete Tiere zu lange auf den Höfen, bevor sie abtransportiert werden. Die Ineffizienz bei der Seuchenbekämpfung sei alarmierend, erklärte Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf am Mittwoch in Brüssel. Der Vorsitzende des Agrarausschusses des Europäischen Parlamentes meinte, die Hilfen von anderen EU-Mitgliedstaaten seien auf der Insel bei der Seuchenbekämpfung erforderlich. Inzwischen setzt Großbritannien auch die Armee zur Entsorgung der Kadaver ein. Wenn sich die Seuche wie vermutet durch die Luft übertrage, seien besonders bei einer Ausbreitung von Maul- und Klauenseuche auf dem Kontinent regional begrenzte Notimpfungen erforderlich. Massenschlachtungen reichten dann gegen eine weitere Ausbreitung nicht mehr aus. (Mö)
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