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Das für die Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche (MKS) in England verantwortliche Virus ist mit hoher Wahrscheinlichkeit weder über die Luft noch über Wasser aus den beiden untersuchten Foschungslabors in die Umwelt gelangt. Das Risiko dafür sei vernachlässigbar, sagte Umweltminister Hilary Benn am späten Montag Abend. Der Minister bezog sich dabei auf einen Zwischenbericht der Health and Safety Executive (HSE), die die Untersuchungen nach der Ursache der MKS-Infektionen durchführt. Bei der weiteren Suche konzentriert sich die HSE auf die Mitarbeiter der beiden Institute. Es gebe eine Reihe "potentieller Wege eines unbeabsichtigten oder vorsätzlichen Transfers". Beide im Verdacht stehenden Einrichtungen, das Institut für Tiergesundheit (IAH) und ein zu Merial Animal Health gehörendes Labor, haben nach Angaben der HSE in den beiden Wochen vor dem Ausbruch mit dem fraglichen MKS-Virus gearbeitet. (Wo)
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