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Mit negativen Ergebnissen konnten am vergangenen Sonnabend im nationalen Referenzlabor Tübingen die virologischen Untersuchungen von Probenmaterial aus der thüringischen Schweinezuchtanlage Niederzimmer abgeschlossen werden. Hier hatte nach mehreren Krankheitsfällen der Verdacht auf Maul- und Klauenseuche (MKS) bestanden. Offensichtlich waren die Tiere aber an Lungenentzündung erkrankt beziehungsweise verstorben. Nach dem Bekanntwerden der Testergebnisse wurden im Kreis Weimarer Land alle Vorkehrungen zur Seuchenabwehr aufgehoben. Die Beschäftigten haben wieder freien Zugang zur Anlage. Der Kreis zählt zu den viehintensivsten von Thüringen. 144 Agrarbetriebe halten hier insgesamt 85.000 Schweine, 18.000 Rinder und 10.000 Schafe.(Bm)
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