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Der letzte Fall von Maul- und Klauenseuche in den Niederlanden, der Ausbruch im Dorf Wijhe, liegt nun 18 Tage zurück. Durch das Ausbleiben neuer Fälle könn in einer Reihe von Sperrgebieten das Verfahren zur Freigabe dieser Gebiete in die Wege geleitet werden, wie das niederländische Landwirtschaftsmininsterium, Den Haag, mitteilt. Nach den europäischen Vorschriften kann die Freigabe eines Sperrgebietes 30 Tage, nachdem alle Tiere auf Höfen mit infizierten oder geimpften Tieren getötet wurden, erfolgen. Dazu werden alle Betriebe im Sperrgebiet klinisch untersucht. Weiterhin werden stichprobenweise Blutanalysen durchgeführt. Die Entscheidung zur Freigabe des Gebiets wird von der EU getroffen und zwar auf Empfehlung des Ständigen Veterinärausschusses.

In der vergangenen Woche wurde mit dieser abschließenden Untersuchung in den Gebieten im Umkreis von Oosterwolde (letzter Ausbruch 29. März) und in Friesland (letzter Ausbruch 12. April) begonnen. Bei dieser Untersuchung, die inzwischen fast abgeschlossen ist, wurden keine neuen Infektionen festgestellt.

In dem Teil des Sperrgebiets im Umkreis der Dörfer Oene und Kootwijkerbroek haben die Tiere eine Notimpfung in Erwartung der Tötung erhalten. Mit der abschließenden Untersuchung kann erst begonnen werden, wenn das letzte geimpfte Tier getötet wurde. Voraussichtlich wird die Tötung der Tiere in diesem Gebiet noch etwa bis zum 23. Mai dauern, teilt das Ministerium weiter mit. (ED)
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