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Die Maul- und Klauenseuche (MKS) im brasilianischen Staat Rio Grande do Sul breitet sich weiter aus. Die Zahl der Seuchenherde hat sich nach Angaben des Internet-Dienstes Lifescience.de auf zehn Orte ausgedehnt. Seit der vergangenen Woche sind rund 500 Tiere, überwiegend Kühe, zur Eindämmung der Seuche getötet worden. Wie sich die Tiere in Brasilien anstecken konnten, ist weiterhin unbekannt. Veterinärbeamte des brasilianischen Bundesstaates vermuten jedoch, dass illegale Importe von Vieh und unverarbeitetem Fleisch eine Ursache des Ausbruchs der ansteckenden Seuche in Brasilien sein könnten. Rückläufige Exporte erwartet der brasilianische Landwirtschaftsminister nicht, da überwiegend erhitzte Verarbeitungsprodukte ausgeführt werden. (ED)
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