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Der überwiegende Teil von Hilfen für die mittel- und osteuropäischen Staaten sowie für die Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion kommt aus Deutschland. Dies sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesernährungsminister, Dr. Gerald Thalheim, anlässlich einer Veranstaltung zum Welternährungstag 1999 am Freitag in Halle. Mit 50 Mrd. DM für Kredite, Zuschüsse, Garantien und Aufbauleistungen für die MOE-Staaten sowie 109 Mrd. DM für die Neuen Unabhängigen Staaten auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion (ohne Baltikum) habe Deutschland bereits zwischen 1990 und 1995 mehr als die Hälfte der weltweiten bilateralen Hilfen aufgebracht. Die lang anhaltende Krise der Landwirtschaft in Russland und in der Ukraine könne allerdings nur von diesen Ländern selbst gelöst werden. Deutschland könne auf Grund seiner Erfahrungen mit dem Aufbau in den neuen Ländern vor allem beratend Hilfestellung leisten, hieß es in einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bonn. (ED)
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