MOEL fordern zügigere Verhandlungen

1

Der von der EU-Kommission kürzlich vorgestellte Fahrplan für die Erweiterungsverhandlungen sei zu langsam, kritisierten verschiedene mittel- und osteuropäische Beitrittskandidaten (MOEL). Ihrer Auffassung nach soll das Ende der Verhandlungen mit den am weitesten fortgeschrittensten Kandidaten nicht erst Ende 2002 abgeschlossen sein, so wie es die Kommission vorgeschlagen hatte. Wie der Brüsseler Pressedienst Uniting Europe am Montag berichtete, trafen sich die Außenminister Polens, Ungarns, der tschechischen Republik, Sloweniens, Estlands und Zyperns vergangene Woche in Budapest. Diese MOEL der ersten Gruppe möchten die Verhandlungen schon bis Ende 2001 unter Dach und Fach bringen. Mit einem ehrgeizigeren Fahrplan sei es weiterhin möglich, die von der ersten Gruppe der Beitrittskandidaten für das Jahr 2003 angestrebte Mitgliedschaft in der Union zu erreichen. Die EU-Mitgliedstaaten fordern diese MOEL der ersten Gruppe auf, möglichst rasch ihre Position zu den och offen stehenden Verhandlungskapiteln zu liefern. (Mö)
stats