Mähdrescher für den polnischen Markt


Die deutsche Landtechnikindustrie hat gut zu tun. Der Umsatz im 1. Halbjahr 2012 wächst zweistellig. Für die Hersteller von Traktoren und Landmaschinen am Standort Deutschland läuft es in diesem Jahr weiterhin hervorragend. Von Januar bis Juni konnten sie ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 4,40 Mrd. € steigern, berichtet der VDMA Landtechnik, Frankfurt a.M. „2012 wird ebenfalls ein gutes Jahr für die Branche werden", so VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer. Bis zum Jahresende rechnet der Fachverband unverändert mit einem Umsatzplus von 5 Prozent auf dann 7,4 Mrd. €.

Für den deutschen Markt stieg das Auftragsvolumen von Januar bis Juni den Angaben zufolge um 9 Prozent auf etwa 1,3 Mrd. €. Das Exportgeschäft erhöhte sich um 15 Prozent auf 3,1 Mrd. €. Knapp zwei Drittel ihres Auslandsumsatzes erzielen die deutschen Hersteller in der EU, mit Frankreich als wichtigstem Handelspartner. Ein weiterhin sehr starker Markt sei Polen, das aus Deutschland erneut ein Drittel mehr Landtechnik einführte. Besonders hoch war die polnische Nachfrage für Mähdrescher, aber auch für Geräte zur Düngung und Bodenbearbeitung.

Außerhalb der Gemeinschaft würde Russland unangefochten an zweiter Stelle der Exportmärkte stehen. Der Umsatzzuwachs betrug für die deutschen Hersteller dort laut den Frankfurter Marktexperten von Januar bis Juni 2012 mehr als 30 Prozent. (Sz)
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