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Fast jeder vierte überprüfte Betrieb, der Lebensmittel herstellt, bearbeitet oder verkauft ist im Jahr 2007 bei Lebensmittelkontrollen aufgefallen. Rund 18 Prozent der kontrollierten Betriebe verstießen gegen Hygienebestimmungen, sechs Prozent hatten ihre Produkte mangelhaft gekennzeichnet oder irreführend beworben oder verpackt. Die betrieblichen Eigenkontrollen wurden in rund sieben Prozent der Betriebe beanstandet. Dies ist das Ergebnis des "Jahresberichts Lebensmittelüberwachung 2007", den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf der Basis der Kontrollergebnisse der Bundesländer zusammengestellt hat, die für die Lebensmittelüberwachung zuständig sind. Das BVL informiert mit dem Bericht die Europäische Kommission über die Aktivitäten der Lebensmittelüberwachungsbehörden.

Bei den Lebensmittelproben wurden von 402.463 Proben durchschnittlich rund 15 Prozent beanstandet. Mängel in der Mikrobiologie, in der Zusammensetzung, durch Verunreinigungen und andere Verstöße führten bei Fleisch, Wild, Geflügel und Wurst mit rund zwölf Prozent zu einem hohen Anteil von Beanstandungen. Auch Fette und Öle waren mit rund elf Prozent sowie Eis und Desserts mit rund neun Prozent häufig zu beanstanden. Mängel in der Mikrobiologie, andere Verunreinigungen und Verstöße im Hinblick auf die Zusammensetzung stellten die Kontrollbehörden bei rund neun Prozent der Nüsse und Knabberwaren sowie bei rund acht Prozent der Milch und Milchprodukte fest. (ED)

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