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Die Sauter-Gruppe, zu der die Märka gehört, hat die Märka in ein Landhandelsunternehmen mit allen Funktionen wie Erfassung von Getreide und Ölsaaten und dem Handel mit Betriebsmitten umorganisiert. Das Unternehmen firmiert nun als Märka GmbH. Den Großhandelsstatus, den die Märka mit der Übernahme der WLV-Großhandel, Hildesheim, Anfang 2005 bekommen hatte, wird aufgegeben. Künftig will sich die Märka nur noch auf das Landhandelsgeschäft konzentrieren. "Wir legen großen Wert darauf, dass die Märka weiterhin als Lieferant für sämtliche Betriebsmittel einschließlich Biodiesel den Landwirten zur Verfügung steht", betonte Matthias Krispin, Geschäftsführer der Märka, gegenüber der Agrarzeitung Ernährungsdienst (ED). Unter anderem hat es mit der Agravis AG eine mündliche Absprache gegeben, dass das Großhandelsunternehmen als einer der Vorlieferanten der Märka für Düngemittel, Pflanzenschutz und Saatgut auftritt. Eine ähnliche Vereinbarung soll es mit der Baywa AG geben.

Die Märka-Zentrale in Eberswalde mit den Abteilungen Getreide, Ölsaaten und Betriebsmittel ist zum 1. März nach Zörbig verlegt worden. Das Pflanzenschutz- und Getreidelager bleibt in Eberswalde bestehen. Die Märka-Mischfutterwerke sind bereits verkauft worden. (da/Ps)

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