Märkte vertragen höhere Rapsernten

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An den Rapsmärkten bleibt der europaweit festzustellende schwächere Preistrend der Notierungen bestehen. Der Kursrutsch ist in erster Linie auf die nachgebenden Märkte für Proteinfuttermittel zurückzuführen. Zum Anfang der Woche wurden einige Mengen an Raps für die Lieferung von Oktober 2005 bis Januar 2006 zu Kursen von 219 €/t angeliefert und in Hamburg gehandelt, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst.

Vor allem in den östlichen Bundesländern wurden bis Anfang April schon 50 bis 60 Prozent der zu erwartenden Erntemenge 2005 zu Preisen von 200 bis 215 €/t ab Hof verkauft. In einigen Regionen bewilligte der Erfassungshandel den Landwirten sogar um 220 €/t ab Feld. Für die kommenden Wochen weisen die absehbaren Marktfaktoren auf einen eher schwächeren Markt hin. (Ps)

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