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Ein durchwachsenes Bild zeigt die Getreideernte in Niedersachsen. Die Prognose des Statistischen Landesamtes, Hannover, in die bis gestern Ergebnisse von Probeschnitten eingegangen sind, zeigt ein Minus der Getreideernte 2006 gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent. Der Rückgang beruht ausschließlich auf niedrigeren Hektarerträgen, da die gesamte Getreidefläche gegenüber 2005 unverändert geblieben ist. Abweichend sind die Ergebnisse nach Getreidearten. Winterweizen zeigt auf leicht eingeschränkter Anbaufläche etwas unterdurchschnittliche Erträge. Die Erntemenge von Wintergerste hat vor allem von einer Ausdehnung der Anbaufläche um 17 Prozent profitiert. Die Erträge fallen jedoch gegenüber dem Vorjahr stark ab. Besonders klein fällt die Ernte von Sommergerste und Triticale mit einem Rückgang von jeweils 20 Prozent aus. In beiden Fällen ist eine Flächeneinschränkung um rund 17 Prozent gegenüber 2005 Hauptgrund. Die Zunahme der Erntemenge von Winterraps um fast 13 Prozent beruht überwiegend auf einer Flächenausdehnung um 12 Prozent. (ED)
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