Mais gewinnt in den USA dazu


US-Farmer werden zur kommenden Ernte voraussichtlich mehr Mais und Weizen anbauen. Die Sojafläche könnte unverändert bleiben. Eine größere Maisanbaufläche als im bisherigen Rekordjahr 2007 schätzt Joseph W. Glauber vom amerikanischen Landwirtschaftsministeriums USDA. Die Zahlen, die er zur Outlook-Konferenz in dieser Woche vorgelegt hat, weisen zur Ernte 2012 für Mais eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf rund 38 Mio. ha aus. Für die US-Weizenfläche schätzt Glauber ein Plus von 6,6 Prozent auf etwa 23 Mio. ha. Die Sojafläche könnte unverändert rund 30 Mio. ha betragen. 

Glauber stimmt die US-Erzeuger schon einmal auf Preisdruck ein. Die Erzeugerpreise für US-Mais könnten von etwa 240 US-$/t in dieser Saison nach der Ernte 2012 auf knapp 200 US-$/t sinken, zeigen Prognosen Glaubers. Für Weizen nennt er zur Ernte 2012 Erzeugerpreise von 230 US-$/t nach 270 US-$/t im Vorjahr.

Der Zuwachs des Mais- und Weizenanbaus geht zum Teil auf Kosten des Anbaus von Baumwolle und von Flächen, die bisher in Agrarumweltmaßnahmen gebunden waren. In der Tendenz stimmen die in dieser Woche veröffentlichten Zahlen mit den Angaben überein, die das USDA vor reichlich einer Woche in seinem Zehnjahresausblick veröffentlicht hat. Etwas größer ist die Schätzung für die Weizen- und Sojafläche. (db)
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