Mais in Argentinien hat stark gelitten


Die argentinische Maisernte ist erheblich durch das trockenheiße Wetter zur Jahreswende beeinträchtigt worden. Die Ertragsprognose wurde deutlich nach unten korrigiert. In seinem neuen Erntebericht hat auch das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium seine Schätzung für die argentinische Maisernte auf 22 Mio. t und damit um 4 Mio. t gegenüber dem Vormonat nach unten revidiert. Damit wird die argentinische Maisernte etwas kleiner als im Vorjahr ausfallen. Für Brasilien ließen die amerikanischen Analysten allerdings die Ernteschätzung mit 61 Mio. t unverändert. Die brasilianische Maisernte wird das Vorjahresergebnis sogar um 3,5 Mio. t überschreiten, erwartet das USDA.

Gegenüber dem Vormonat wurden in dem neuen Report auch die globalen Endbestände um 2,8 Mio. t nach unten korrigiert. Der weltweite Bestandsabbau bei Mais setzt sich mit einem Minus von 3,5 Mio. t gegenüber dem Vorjahr fort. Für die USA haben die amerikanischen Analysten ihre Bestandsschätzung zum Ende der Saison ebenfalls zurückgenommen, und zwar um 1,1 Mio. t. Sie erwarten höhere Maisexporte aus den USA, da Argentinien diesem Jahr voraussichtlich 4,5 Mio. t weniger Mais exportieren wird. (St)
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