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In Bayern wird eine schwache Durchschnittsernte bei Mais erwartet. Zudem müssen sich die Landwirte auf höhere Trocknungskosten einstellen. Laut einem Bericht der Agrarzeitung Ernährungsdienst haben erste Druschergebnisse aus dem Raum Regensburg mit etwa 100 dt/ha Nassware enttäuscht. Auch im niederbayerischen Rottal sowie in den fränkischen Landesteilen wurden die Ertragserwartungen zurück genommen. Als Grund für die schwächere Erntemenge werden die zeitweise sehr kalte Witterung im Frühjahr, mehr aber noch die Trockenheit genannt. Trotz der verhaltenen Aussichten können sich die Maispreise nicht dem allgemeinen Trend des Getreidemarktes entziehen. Die erheblich gestiegenen Aufwendungen für Energie werden bei der Trocknung nachhaltig zu Buche schlagen. Zudem wird in diesem Jahr Mais mit vergleichsweise hohen Wassergehalten geerntet. (HH)
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