Mais und Gerste dominieren Intervention

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Die Getreideintervention konzentriert sich weiterhin auf Ungarn, die Slowakei und Tschechien. Aus den drei Ländern stammen 86 Prozent der bislang in der EU-27 angebotenen Mengen. Die EU-Kommission registriert bis zum 1. März Angebote über rund 860.000 t Getreide. Das meiste ist Mais mit 580.000 t und Gerste mit etwa 240.000 t. Weizen spielt mit rund 40.000 t eine untergeordnete Rolle. Die Maisgebote stammen überwiegend aus Ungarn und der Slowakei. Gerste wird verstärkt in Ungarn, Tschechien, Litauen, Deutschland und Finnland interveniert. Kleine Gerstenmengen registriert die EU-Kommission außerdem in Österreich, Schweden, Estland und Polen. Die Weizenmengen stammen vorwiegend aus Tschechien und Bulgarien. Hinzu kommen kleinere Mengen in der Slowakei und Rumänien.

In Deutschland sind der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) bis zum Wochenanfang rund 32.000 t Gerste zur Intervention angeboten worden. Sie verteilen sich auf die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. (db)

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