Maisanbau in Brandenburg nimmt zu


In Brandenburg ist Winterweizen besonders durch die starken Fröste dieses Winters betroffen. Ein Großteil der Flächen wird mit Mais neu bestellt. Auf etwa 12 bis 15 Prozent der Ackerfläche Brandenburgs sind die Auswinterungsschäden so groß, dass Landwirte die Flächen umbrechen müssen. Der Landesbauernverband Brandenburg (LBV) schätzt, dass rund 470.000 ha Wintergetreide und 130.000 ha Raps  geschädigt sind. Während die Landesteile im Norden und Westen nur geringe Auswinterungsverluste aufweisen, zeigen sich vor allem im Märkisch-Oderland auf mehr als der Hälfte der Winterweizenflächen große Schäden.

Nach Mitteilung des LBV müssen rund 25.000 bis 30.000 ha umgebrochen werden. Für die Aussaat von Sommergetreide ist es vielerorts schon zu spät. Deshalb wird überwiegend Mais nachgesät, aber auch Sonnenblumen. Ein Versorgungsengpass auf den landwirtschaftlichen Märkten sei trotz der hohen Auswinterung auf keinen Fall zu erwarten, so der LBV. (da)
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