Maisfläche mit Spannung erwartet

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Am morgigen Dienstag veröffentlicht das amerikanische Agrarministerium USDA seine erste Schätzung zu den Anbauflächen für Mais in den USA. Die Entwicklung im wichtigsten Erzeugungs- und Exportland für Mais wird mit Spannung erwartet. Der Internationale Getreiderat IGC hat in der vergangenen Woche das erste Mal für 2009 eine Anbauzahl veröffentlicht. Er geht davon aus, dass in den USA die Maisanbaufläche um 2,3 Prozent auf 34,0 Mio. ha sinken könnte. Als Grund nennt der IGC die aktuell nassen Böden in wichtigen Anbaugebieten, die zur Aussaatverzögerung führen. Weil die Erträge bei zu später Aussaat leiden, könnten einige US-Farmer auf ursprünglich geplanten Maisflächen Sojabohnen aussäen.

Der IGC hat außerdem eine erste Trendaussage zur globalen Maissaison 2009/10 veröffentlicht. Sie ist zum jetzigen Zeitpunkt höchst spekulativ, weil noch nirgendwo Mais ausgesät ist. Anbaufläche und Erzeugung könnten gegenüber 2008/09 um 1 Prozent sinken. Außer in den USA erwartet der IGC weniger Mais auch in der EU und in der Ukraine. Dagegen steht eine Ausweitung der Erzeugung in China, dem global zweitwichtigsten Maisanbauland. (db)

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