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Verunreinigt mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) waren drei Proben von Maissaatgut der Sorte Clarica des US-amerikanischen Herstellers Pioneer, die im Rahmen von Routineuntersuchungen in Hessen genommen wurden. Bei den Verunreinigungen handelt es sich um Körner der EU-zugelassenen GV-Maissorte Mon 810. Die Höhe der Verunreinigungen beträgt nach Untersuchungen des hessischen Umweltministeriums zwischen 0,34 und 0,84 Prozent. Die ebenfalls eingeschaltete niedersächsische Gewerbeaufsichtsbehörde, Hildesheim, ermittelte eine durchschnittliche Verunreinigung von 0,27 Prozent bei einer Fehlertoleranz von +/- 0,1 Prozent. Das aus Kanada importierte Saatgut soll nicht in die Aussaat gelangt sein. Da sich der deutsche Standort des Unternehmens Pioneer in Buxtehude befindet, wurde der Vorgang von den hessischen Behörden an die niedersächsische Gentechnikbehörde weitergegeben. (Wo)
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