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Mit GV-Bestandteilen verunreinigtes Maissaatgut von Pioneer sorgt in Baden-Württemberg für Verunsicherung. Wie die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, ist das Saatgut nach den geltenden saatgutrechtlichen Bestimmungen voll verkehrsfähig, nach dem Gentechnikgesetz jedoch nicht. Das Regierungspräsidium in Tübingen prüft nun, ob ein Verstoß vorliegt, wobei die mangelnde Klarheit der Vorschriften kritisiert wird. Nach Ansicht des Herstellers sollte auch Saatgut in die Diskussion um Schwellenwerte für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) miteinbezogen werden. (AW)
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