Die Maissilage erreicht in diesem Jahr nicht überall die notwendige Qualität. Daher empfiehlt das Deutsche Maiskomitee, die betriebseigene Silage analysieren zu lassen, um die Tiere optimal zu versorgen. Der Mais habe das trockene Frühjahr durch die Regenperiode im Wachstum gut kompensiert. Allerdings sei die Kolbenausbildung doch zu häufig hinter der Massebildung zurückgeblieben. Daher werde nicht überall Spitzenqualität der Silage erreicht. Vor allem in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern seien die Kolben oft nicht ausreichend ausgereift, der Silage fehle Energie. In Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern seien die Silagequalitäten aber gut und Energiegehalte oberhalb des Richtwertes von 6,5 MJ NEL erreicht. (brs)
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