Maiswurzelbohrer erstmals in NRW gefunden


Auf einem Feld in Köln ist erstmals in Nordrhein-Westfalen ein Befall mit dem Westlichen Maiswurzelbohrer festgestellt worden , teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Entsprechend der Quarantänemaßnahmen der EU wurde
im Umkreis von einem Kilometer eine Befallszone ausgewiesen, die eine Fläche von 314 ha umfasst. Innerhalb dieser Befallszone wird zum jetzigen Zeitpunkt auf etwa 80 ha Mais angebaut. Dort werden in den nächsten Tagen Pflanzenschutzmittel zur direkten Bekämpfung der ausgewachsenen Schädlinge ausgebracht, teilt die Kammer weiter mit. Darüber hinaus wird ein Fruchtwechsel Pflicht: In der Befallszone darf in den nächsten zwei Jahren kein Mais angebaut werden. Auch in der Sicherheitszone im Umkreis von fünf Kilometern, die knapp 11.000 ha umfasst,  ist ebenfalls ein Fruchtwechsel verbindlich vorgeschrieben. Der Maiswurzelbohrer ist der bedeutendste Maisschädling. In diesem Jahr ist er bereits in Baden-Württemberg aufgetreten. (AW)
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