Im August gehen wieder viele Maiswurzelbohrer in die Fallen. Dennoch erkennt Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister einen Bekämpfungserfolg. Bislang wurden in Baden-Württemberg rund 3.900 Käfer des Maisschädlings in Lockstofffallen gezählt.

Das sind bislang 600 Käfer weniger als vor einem Jahr. "Damit zeigt die eingeschlagene Strategie der angeordneten Fruchtfolge Wirkung", zeigt sich Alexander Bonde, Minister für ländlichen Raum in Baden-Württemberg, erfreut. Allerdings bemängelt er, dass sich nicht alle Landwirte an die Fruchtfolgeauflagen zur Bekämpfung des Quarantäneschädlings gehalten haben.

Eine Unterbrechnung des Maisanbaus in der Fruchtfolge stellt eine wirksame Methode der Eindämmung dar. In der Vergangenheit hätten die Landwirte dies in Zusammenarbeit mit den Behörden erfolgreich umgesetzt. (brs)
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