Maiswurzelbohrer im Hochschwarzwald


Erstmals ist auch im bisher befallsfreien Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald der Westliche Maiswurzelbohrer aufgetreten. Mehr als 30 Käfer sind gefangen worden. Im Rahmen der amtlich vorgeschriebenen Überwachungen wurden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald weit verstreut über das gesamte Gebiet insgesamt 33 Käfer in speziellen Lockstofffallen sichergestellt, teilt das baden-württembergische Agrarministerium heute mit. In Baden-Württemberg wurden damit von dem gefährlichen Maisschädling im Rheintal in diesem Jahr bisher insgesamt 166 Käfer gefunden.

Im Ortenaukreis liegt der Stand der Fallenfänge bei 49 Käfern, im Landkreis Emmendingen Mitte August an zehn neuen Fundorten bei weiteren 42 Käfern. Insgesamt wurden 78 Käfer im Kreis Emmendingen und sechs Käfer im Landkreis Lörrach gefangen. Über das weitere Vorgehen wird nach eingehender Analyse der Befallssituation in den kommenden Tagen unter Beteiligung der Betroffen entschieden. In Deutschland tritt der Maiswurzelbohrer seit 2007 in Bayern und Baden-Württemberg auf, seit kurzem auch erstmals in Nordrhein-Westfalen. (dg)
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