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Der Maiswurzelbohrer ist nun auch in Oberösterreich gesichtet worden. Im Bezirk Perg sind die ersten Schädlinge in eine der Pheromon-Duftfallen gegangen. In ganz Österreich haben die amtlichen Pflanzenschutzdienste der Länder 500 Pheromon-Fallen aufgestellt, um die Auswirkungen des Maiswurzelbohrers zu dokumentieren, berichtet das Agrarische Informationszentrum Wien. Die von der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) erhobenen Daten zeigen, dass sich der Maiswurzelbohrer von Ungarn kommend seit dem Jahr 2002 mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 40 km/Jahr in Richtung Westen ausbreitet und jetzt Oberösterreich erreicht hat. Österreich steht schon seit Jahren in Habachtstellung und versucht der Ausbreitung des Maiswurzelbohgrers vor allem mit gebeiztem Saatgut und einer angepassten fruchtfolge zu wehren. (ED)
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