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Makhteshim Agan Industries Ltd. (MAI), der weltweit führende Hersteller von Generika, konnte seine Position im vergangenen Jahr 2002 weiter festigen. Ein Umsatzzuwachs von 22 Prozent erzielte MAI in Westeuropa gegenüber 2001. "Wir wachsen in einem stagnierenden Markt", erläutert Dan Merhav gegenüber der Agrarzeitung Ernährunsgdienst im heutigen Blickpunkt "Pflanzenschutz im Frühjahr". Beständig ist das Unternehmen in den vergangenen Jahren ausgebaut worden. Dabei hat MAI häufig durch Zukäufe von Fusionen anderer Pflanzenschutzmittelhersteller profitiert. Einen beträchtlichen Teil seines Marktzuwachses konnte MAI in jüngster Zeit in Deutschland erzielen. Zum einen wurde die Feinchemie Schwebda (FSC), Eschwege, übernommen. Zum anderen profitierte MAI von den Auflagen der Brüsseler Kartellbehörden bei der Übernahme von Aventis durch die Bayer AG. Ab 2003 gehören nun so gut eingeführte Produkte wie das Rübenherbizid Goltix, das Getreideherbizid Herold und das Getreidefungizid Folicur zur Angebotspalette von MAI. Auch für die Zukunftgeht Merhav von einer stabilen Nachfrage nach Generika aus. Die Landwirte würden sich immer nach preisgünstigen Lösungen umsehen, vor allem wenn die Preisstützungen immer stärker abgebaut würden. (ED)
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