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Am Malzmarkt ist eine Zeitenwende eingetreten. Während Malz in den vergangenen Jahren immer billiger wurde, wird dieses Produkt zukünftig knapp und damit teuer werden. Dies sei vor allem auf einen Nachfrageschub aus Osteuropa zurück zu führen. Diese Prognose stellte Hans-Georg Sarx, geschäftsführender Gesellschafter der Weissheimer Malz Mitte der Woche auf dem Braugerstentag Rhein-Mosel in Andernach. Die osteuropäische Bevölkerung steigere mittlerweile ihren Bierkonsum um jährlich mehr als zehn Prozent, so Sarx. Dies gelte auch für Russland. Auch auf die Braugerstenpreise werde diese Entwicklung nicht ohne Einfluss bleiben. Mehr dazu steht in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (dg)
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