Malzexporte des Vorjahres deutlich übertroffen

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Die europäischen Malzexporteure haben sich mit Ausfuhrlizenzen eingedeckt. Bis zum 30. September vergab die EU-Kommission für 965.000 t Malzlizenzen, davon 110.000 t für Deutschland, 385.000 t für Frankreich, 174.000 t für Großbritannien, 168.000 t für Belgien, 30.000 t für Irland, 25.000 t für Schweden, 8.000 t für Österreich und 5.000 t für die Niederlande. In dieser Saison summieren sich die Malzexporte auf 1,26 Mio. t. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt nur 850.000 t. Etwa die Hälfte des normalen Jahresbedarfs dürften die Malzexporteure damit abgedeckt haben. Für den Export von Weizenmehl vergab die Kommission bis zum 30. September Lizenzen für 131.000 t, 10.000 t wurden davon aus Deutschland nachgefragt. Die Ausfuhrerstattungen für Weizenmehle werden ab dem 8. Oktober von der besseren Qualität her auf 41,80; 39,-; 36,-; 33,25 und 31,- Euro/t angehoben. Die Ausfuhrerstattung von Roggenmehl wurde auf 86,75 Euro/t festgesetzt. (Mö)
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