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Österreichische Margarine und Speiseöle könnten bald deutlich teurer werden. Die Hersteller begründen die Preisanpassung vor allem mit gestiegenen Rohstoffkosten. Die Kosten für Rohwaren seien im vergangenen halben Jahr auch auf Grund der Entwicklung der Mineralölpreise drastisch gestiegen, erklärt der Verband der Speiseöl- und Fettindustrie. Gegenüber dem Vorjahr seien insbesondere Sonnenblumensaat um 26 Prozent und Rapssaat um 15 Prozent deutlich teurer geworden, berichtet das Agrarische Informationszentrum Wien weiter. Auch die Einstandskosten für andere Rohöle und Raffinate erreichten auf den internationalen Märkten Anfang Juli im Vergleich zum Vorjahr Spitzenwerte. So mussten die Hersteller für raffiniertes Palmöl 55 Prozent, für GVO-freies Sojaöl 20 Prozent und für raffiniertes Kokosöl 41 Prozent mehr anlegen. Der Anteil der genannten Rohstoffe mache bei Margarine bis zu 80 Prozent und bei Speiseölen praktisch 100 Prozent der Preiskalkulation aus, so der Verband. (ED)
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