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Zur Markierung von Schlachtnebenprodukten, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, sucht die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig derzeit nach einem pasenden Farbstoff. Das Projekt wurde vom niedersächsischen Verbraucherschutzminister Hans-Heinrich Ehlen auf den Weg gebracht. Das Ziel Ehlens sei es, durch eine geeignete Markierung, die Verbrauchersicherheit zu erhöhen. Da die Nebenprodukte bei der Schlachtung von Tieren häufig einen hohen Anteil am Gewicht eines Tieres haben, sollen jene von gesunden Tieren beispielsweise in der Tierfutterherstellung eine weitere Verwendung finden können. Eine Auswahl an Farbstoffen zur Markierung von Schlachtnebenprodukten wurde als Zwischenergebniss in Brüssel von Forschern unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Coenen vorgestellt. Die Farbstoffe müssen für diesen Einsatz verschiedene Voraussetzungen, wie eine futterrechtliche Zulassung und Nachweisbarkeit auch nach einer Weiterverarbeitung besitzen. Mit abschließende Ergebnissen sei in ungefähr einem Jahr zu rechnen.(ED)
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