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"Wer Weizenkleie dringend braucht, muss tief in die Tasche greifen", so beschreibt ein Händler die aktuelle Lage. Das momentan relativ hohe Preisniveau bei Weizenkleie dürfte nicht ohne Einfluss auf die folgenden Termine bis hin zur neuen Ernte bleiben. Allerdings ist diese Aussicht auf die weitere Marktentwicklung bei der Kleie nicht unumstritten. Die Preise für loko-Ware frachtfrei Südoldenburg haben sich zuletzt der 20 DM/dt-Grenze angenähert. Sie liegen damit nicht weit entfernt von den Spitzenkursen, die Anfang des Jahres Gültigkeit hatten. In dieser Hochpreisphase, ausgelöst von der Verteuerung der importierten Rohstoffe für die Mischfutterindustrie einerseits und der schlechten Vermahlungssituation der Mühlen im Inland andererseits, bleiben die Geschäfte mit den loko-Partien sehr bescheiden und bilden die Ausnahme in absoluten Engpasssituationen. Wer kann, streckt seine kontrahierte Ware, um über die Runden zu kommen, in der Hoffnung auf Entspannung der Markt- und Preislage, hieß es im Markt. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (cd)
Themen:
Weizenkleie
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