Neubau

Maschinenringe unter einem Dach

Rund 16.000 Quatratmeter, 6,5 Mio. € und knapp zwei Jahre Bauzeit: Die Einweihung des neuen Hauses der Maschinenringe hat sich auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer nicht entgehen lassen. Als "Mutterland der Maschinenringe" hat er bei dieser Gelegenheit den Freistaat gewürdigt. Die neue Geschäftsstelle fungiert auch als Deutschlandzentrale für die Gesamtorganisation.

Bislang waren die gut 120 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten in der oberbayerischen Stadt untergebracht. Die hauptamtlich geführten Maschinen- und Betriebshilfringe organisieren flächendeckend die Vermittlung landwirtschaftlicher Arbeitskräfte und Maschinen zwischen den bäuerlichen Betrieben.

Der Ministerpräsident erinnerte an den Ursprung der Maschinenringe im Jahre 1958 im niederbayerischen Buchhofen. Damals gründete Dr. Erich Geiersberger, Leiter der Redaktion Landfunk im Bayerischen Rundfunk, den ersten Maschinenring in Bayern. Seehofer: "Die Idee ist ein Exportschlager geworden." Damals habe man mit Hilfe der Maschinenringe erstmals versucht, möglichst viele landwirtschaftliche Betriebe zu erhalten. 

Ende 2013 waren knapp 95.480 land- und forstwirtschaftliche Mitglieder in 72 Maschinenringen zusammengeschlossen. Maschinenring-Mitglieder bewirtschaften etwa 87 Prozent der landwirtschaftliche Fläche Bayerns. (HH) 
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