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Der Ständige Ausschuss Pflanzenschutz der EU-Kommission ergänzt die seit 2003 bestehenden Maßnahmen gegen den Westlichen Maiswurzelbohrer. Ziel der neuen Bestimmungen ist, die bisher weitgehend ungehinderte natürliche Verbreitung einzudämmen. Der gefürchtete Maisschädling breitet sich vom Einschleppungsherd im ehemaligen Jugoslawien seit Anfang der 90er Jahre aus und ist bereits bis ins österreichische Burgenland vorgedrungen, teilt die Biologische Bundesanstalt, Braunschweig (BBA) mit. Die EU-Kommission empfiehlt jetzt, Eingrenzungszonen von 40 km einzurichten, wobei 10 km in der befallenen Zone und mindestens 30 km außerhalb des Befallsgebietes liegen sollten. Weiter soll innerhalb der Eingrenzungszone eine mindestens zweijährige Fruchtfolge eingehalten werden, oder eine effiziente Insektizidbehandlung gegen die erwachsenen Käfer vorgenommen werden. (sta)
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