Mastanlage für 360.000 Enten darf vorzeitig gebaut werden

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Eine Aufzucht- und Mastanlage für Pekingenten mit ingesamt 360.000 Plätzen darf vorzeitig im sachsen-anhaltinischen Grimme gebaut werden. Dazu gehört auch eine integrierte Schlacht- und Verarbeitungsanlage mit einer Schlachtkapazität von 100 t/Lebendgewicht je Tag. Das Regierungspräsidium Dessau hat den entsprechenden Antrag nach § 8 a Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) gestern genehmigt.

Das 80 ha große Baugelände liegt in einem Landschaftsschutzgebiet, teilte das Regierungspräsidium mit. Der Investor, die BBSK Produktions- und Verwaltungs GmbH & Co. KG, wolle über 19 Mio. DM in die Anlage stecken und rund 140 Arbeitsplätze schaffen. Der Bau der Anlage sei nun alleiniges Risiko der Investoren, so das Präsidium. Die endgültige Entscheidung zur Betriebsgenehmigung soll im ersten Quartal 2002 fallen. Über die Errichtung der Anlage wurde im Vorfeld heftig diskutiert, unter anderem wegen der Lage, der hohen Anzahl der Tierplätze und der forst- sowie wasserwirtschaftlichen Situation. (Bm)
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